Medalp kooperiert mit der Sportwissenschaft der Universität Innsbruck. blog63

Die Sportclinicen der medalpGroup sind auch im Bereich der Wissenschaft und klinischen Forschung tätig. Durch Neugründung einer eigenen Research-Abteilung in Kooperation mit dem Institut für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck, ist man stetig auf der Suche nach neuen Erkenntnissen im Bereich der Verletzungsprävention, angewandten klinischen Forschung und Rehabilitation. Studienergebnisse werden standardisiert dokumentiert und in anerkannten und renommierten Fachjournalen publiziert (https://www.medalp.com/deutsch/medalpakademie-wissenschaft/)

Gerade im Bereich des Freizeitskilaufs spielt die Verletzungsprävention eine essentielle Rolle, denn der alpine Skilauf zählt weltweit zu den beliebtesten Wintersportarten und wird allein in Österreich von mehr als acht Millionen Personen jährlich ausgeübt, Tendenz steigend. Die Medalp Sportclinic rund um die Geschäftsführer und Ärzte Schranz, Köhle und Lener haben sich das Ziel gesetzt die Risiko- und Unfallforschung weiter voran zu treiben und bisher unbeachtete Aspekte wissenschaftlich zu untersuchen.

Aus diesem Grund wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche wissenschaftliche Studien über den Einfluss externaler (Pisten-, Wetter- und Schneebedingungen, skigeometrische Parameter, Skibindungseinstellungen, Skischuhsohlenabnützung) und internaler (Alter, Geschlecht, Hormonstatus, Fitness) Risikofaktoren auf das Knieverletzungsrisiko bei Freizeitskiläufern in renommierten Fachjournalen publiziert. Schlussendlich führt eine adäquate Bewusstseinsbildung etwaiger Risikofaktoren zu mehr Sicherheit und zu einem reduzierten Knieverletzungsrisiko, erklärt der Sportwissenschaftler Dr. Markus Posch, der die im Auftrag der medalp die Studien durchführt. Kommt es dennoch zu einer Verletzung des Kniegelenkes, gehört die entsprechende Therapie dieser und zahlreicher weiterer Verletzungen zum Standardprogramm der Medalp Sportclinic. Bestens eingespielte und routinierte Teams, topmodernes Equipment und perfektionierte Abläufe leisten einen essentiellen Beitrag zum operativen Erfolg.

Markus Posch, PhD – Department of Sport Science University of Innsbruck

Die Medalp, bekannt für ihr One-Stop-Prinzip, das heißt Untersuchung-Diagnostik-Behandlung innerhalb eines Termins, setzt auch großen Wert auf eine optimale postoperative Rehabilitation, die bereits am ersten Tag nach der Operation beginnt. Experten aus den Bereichen, Chirurgie, Physiotherapie und Sportwissenschaft entwickelten gemeinsam das back2sport Konzept, welches den Patienten zurück und vor allem wieder fit in den sportlichen Alltag bringen soll. Um auch Therapiekonzepte laufend auf ihre Qualität zu prüfen und deren Inhalte wissenschaftlich und kritisch zu hinterfragen, wurde ein großes Projekt, welches durch die Ethikkommission der Medizinischen Universität Innsbruck bewilligt wurde, gestartet. Ziel ist es zwei unterschiedliche Rehabilitationsmaßnahmen hinsichtlich des klinischen Outcomes bei Freizeitsportlern mit einer Ruptur des vorderen Kreuzbandes zu untersuchen. Mit Hilfe der zu erwartenden Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Untersuchung, die in Kooperation mit dem Institut für Sportwissenschaft der Universität Innsbruck realisiert wurde, können aktuelle Therapieschemata optimiert und auch eine frühere Rückkehr in den sportlichen Alltag positiv beeinflusst werden.

Nicht nur die optimale Versorgung von frischverletzten Patienten, sondern auch die Betreuung von Senioren im fortschreitenden Alter sind für die Medalp Sportclinic von großer Bedeutung. Im vergangenen Jahr versuchte ein interdisziplinäres Team aus Chirurgen und Sportwissenschafter ein Sturzpräventionsprogramm zu initiieren, welches nachhaltig das Sturzrisiko und die Anzahl an Oberschenkelhalsfrakturen bei Senioren mit Osteoporose reduzieren soll. Etwa 28-35% der Senioren im Alter ab 65 stürzen mindestens einmal jedes Jahr. Zudem besitzen Senioren mit Osteoporose aufgrund mikroarchitektonischer Veränderungen im Knochenaufbau und einer reduzierten Knochendichte, ein erhöhtes Frakturrisiko. Beide Faktoren belegen die große Bedeutsam- und Notwendigkeit spezieller Interventionen. Zusammen mit dem Fliplab Wien/Schwechat, seines Zeichens der modernste Trampolin-, Parkour- und Freestylepark, wurde ein spezifisches Trainingsprogramm auf dem Trampolin bei Senioren mit Osteoporose durchgeführt. Bisherige Ergebnisse der Studie konnten zeigen, dass das Training auf dem Trampolin den Knochenmineralstoffwechsel äußerst positiv stimuliert und daher gut geeignet ist, einer weiteren Verminderung der Knochendichte vorzubeugen. Zudem konnte durch das Springen auf dem Trampolin das Sturzrisiko deutlich reduziert und Zunahmen im Bereich Kraft und Gleichgewicht erzielt werden.

S. Beitrag: Warum Knieverletzungen bei Frauen deutlich öfter vorkommen als bei Männern? blog57

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