Unfall im Urlaub, in der Freizeit. Wie vermeiden? Was ist im Fall des Unfalles zu beachten? blog60

Unfall vermeiden

vorbereiten

Machen Sie sich bereits vor dem Urlaub fit, wenn Sie besonders intensive Aktivitäten ausüben. Ihre Erfahrung, Ihr Trainer oder auch Google und Youtube haben eine Fülle von Informationen parat, um sich bereits Wochen vor dem Urlaub richtig zu konditionieren.

Bei chronischen Leiden, Vorerkrankungen oder sportartspezifischen Problemen sollten Sie zumindest eine Woche vor der Reise mit Ihrem Hausarzt oder Sportmediziner reden und entsprechende Vorkehrungen treffen.

Visum, wenn vorgeschrieben, Reise-, Kranken-, Unfall- und Rückholversicherung checken. 

planen

Tauchanfänger sollten sich vor der „Tiefseepremiere“ von einem Arzt untersuchen lassen, ob sie über die gesundheitliche Eignung verfügen. Bereiten Sie sich gut auf Ihre ersten Tauchgänge vor. Informieren Sie sich über die lokalen Gegebenheit wie Strömungen, Untiefen, besondere Gifttiere oder Giftpflanzen?
Kite- und Windsurfer checken am besten vor Ort, zeitnah und online die beliebtesten Plätze und Tageszeiten für die besten Windgegebenheiten.

Beim Berg- und Wandersport, Radtouren und „Jakobswege“ sind körperliches Training, sinnvolle Etappengestaltung, Abstimmung der Länge der Tagestouren mit sinnvollen Pausen und Verzicht auf überflüssiges Gepäck besonders beachtenswerte Punkte. Wegbeschreibungen,  Topografieprofile und Sehenswürdigkeiten sind zuhauf im Internet zu finden. Aktuelle Insidertipps gibt´s aber in der Regel nur face2face. Sprechen Sie also mit Locals, die bleiben Ihnen übrigens auch am besten in Erinnerung.  

Für Skiläufer, Tourengeher und Snowboarder ist die Lawinengefahr das große Thema. Alles online und natürlich face2face.
Wer stark frequentierte Skigebiete besucht, tut gut zur richtigen Zeit den Skitag zu starten, wenn der erwartungsgemäß größte Andrang an den Liften noch nicht da oder schon durch ist. Erfahrungsgemäß ist zwischen 9:30 und 10:30 die größte Rush hour.
Auch gibt es in vielen Skigebieten wunderschöne Skipisten, die, aus welchen Gründen auch immer, relativ wenigstark befahren werden. Durch aufmerksame Beobachtung finden Sie sehr schnelle heraus, wo Sie am wenigsten Wartezeiten haben. Eine APP, die die aktuelle Wartezeit an den Bahnen anzeigt, wie vergleichsweise die Verkehrsdichte in Google-Maps angezeigt wird, ist mir derzeit noch nicht bekannt. Wird aber bestimmt bald zur Verfügung stehen.

Leisten Sie sich für besondere Aktivitäten qualifizierte Sportlehrer oder Reisebegleiter. Mehr Genuß, weniger Stress und geringerer Planungsaufwand! … letzteres ist wichtig, wenn Sie ohnehin nicht ein Übermaße an Urlaubszeit zur Verfügung haben. 

einstimmen

Wenn sie am Urlaubsort angekommen sind, ist wichtig, dass Sie sich Zeit zur Anpassung an die neue Umgebung lassen. Sie sind von der Reise müde, müssen sich vielleicht auf eine andere Temperatur und auf eine neue Meereshöhe einstellen und vor allen Dingen „runterkommen“.

langsamer

Vergessen Sie hastigen Ehrgeiz, weil Sie zu den Besten in einer Sportgruppe zählen wollen. Steigern Sie körperliche Anstrengungen nur langsam und wechseln Sie häufig und gleichmäßig zwischen Aktivität und Entspannung. Unabhängig, welche Sportart Sie betreiben, es geht nicht um „höher, schneller, tiefer oder weiter“, sondern um das Prinzip, das im Besonderen Bergsteiger beherzigen: 

„Wer weit kommen will, muss langsam gehen!“

Bei Extrembelastungen ist die Unfallgefahr erfahrungsgemäß hoch, insbesondere in den ersten Urlaubstagen. Die meisten Sportunfälle im Urlaub passieren durch Selbstüberschätzung aufgrund des fehlenden Trainings oder fehlender Technik und zu schwacher Kondition.
… egal ob beim Skilaufen, Mountainbiken, Surfen oder Tauchen.

Beginnen Sie den Urlaub mit „Urlaub“! 

trinken

Achten Sie auf einen ausreichenden Flüssigkeits- und Elektrolytausgleich. Speziell in den ersten Tagen verliert Ihr Körper im ungewohnt warmen Klima sehr viel Flüssigkeit. Je nach Sportart und Anstrengung ist ein erhöhter Flüssigkeitsbedarf gegeben.

Alkohol und Nikotin beeinträchtigen die Leistungs- und Reaktionsfähigkeit und führt zu einer Fehleinschätzung der Risikosituationen.
Wir wissen´s eh: Die Dosis macht´s!

Aber kaum etwas kann gegen ein gutes Glas Rotwein
bei Sonnenuntergang sprechen!  


Was ist im Fall des Unfalles zu beachten?

Verkehrsunfall

  1. Bei einem Verkehrsunfall im Ausland sollten Sie immer die internationale Versicherungskarte, die auch „grüne Versicherungskarte“ genannt wird, dabei haben.
  2. Wenn Sie einen Mietwagen fahren, sollte der Versicherungsschutz und -umfang beachtet werden (Kleingedrucktes)
  3. Wenn ein Unfall passiert
    1. Absicherung der Gefahrenstelle
    2. Erste Hilfe
    3. Information an Rettung und Polizei
  4. Dokumentation aller wichtigen Daten von
    1. Fahrzeughalter und/oder Lenker bzw. weiteren Ansprechpartnern
    2. Fahrzeug – Type
    3. Versicherung der beteiligten Fahrzeuge
  5. Je nach Situation, sollte der Versicherungs- und der Rechtsberater in der Heimat sobald wie möglich kontaktiert werden. 

Sport- und Freizeitunfälle 

EU-Bürger sind prinzipiell dank ihrer Europäischen Krankenversicherungskarte in der gesamten EU sowie in Island, Kroatien, Liechtenstein, Mazedonien, Norwegen, der Schweiz und Serbien versichert. Dieser Schutz beschränkt sich jedoch auf die unmittelbar erforderliche medizinische Versorgung sowie die Versorgung bei chronischen Erkrankungen. Er deckt nur die Grundversorgung zu den Versicherungsbedingungen Ihres Reiselandes – viele Leistungen, die Sie von von Ihrem Heimatland gewohnt sind, sind nicht abgedeckt. Auch ein Heimtransport wird zum Beispiel nicht grundsätzlich bezahlt.

Wenn ein Freizeitunfall passiert:

  1. Diagnose und Behandlung durch einen Arzt im Krankenhaus oder in der Ambulanz.
  2. Dokumente, wie Arztbrief, radiologische Bilder, Abrechnungen und Verschreibungen für die weitere Verarbeitung aufbewahren.
  3. Informationen an die Angehörigen oder an vertrauliche Ansprechpartner, die organisatorische Unterstützung leisten können.
  4. Information an den Versicherungsberater, um Leistungs- und Zahlungsmodalitäten zu klären.
  5. Information an den Reiseveranstalter bzw. den Reiseleiter vor Ort und Abklärung der weiterführenden Maßnahmen hinsichtlich Reiseverlauf.

Weitere Links

So funktioniert die Rettungskette beim Skiunfall > klick
Mountainbike-Unfall! Was tun? > klick


Weitere Checklisten für Reisen

by helg.gv.at
by reisecheckliste.org


Das Team der medalp wünscht Ihnen erholsame Tage und alles Gute.


Dieser Beitrag ist allgemein gehalten, weshalb Details darin nicht beschrieben wurden und ein Obligo daraus nicht abgeleitet werden kann. Es gibt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Das passiert mit deinem Körper, wenn du täglich Planks machst? blog58

Ein Trainings-Tipp vom Team der Therapie & Training der medalp

Wollen Sie ein eMail erhalten, wenn der nächste BlogBeitrag erscheint?
go > www.medalp.com/folgen


medalpWEtrain ist eine Trainingstipp-Serie, mit sportlicher Empfehlung der Mitarbeiter/innen des Bereiches Therapie & Training der medalp. WE steht für „wir (trainieren), WochenEnde-Training…

Warum Knieverletzungen bei Frauen deutlich öfter vorkommen als bei Männern? blog57

Verletzungen am Knie sind beim Skisport leider nicht ungewöhnlich. Dass sie bei Frauen aber deutlich öfter vorkommen als bei Männern, dem will der Sportwissenschaftler Markus Posch beikommen. Laien unterschätzen oft die Rolle von Skibindungen: Sie müssen bei Unfällen im richtigen Moment auslösen und sind bei Frauen tendenziell nicht richtig eingestellt.
Quelle: Universität Innsbruck, Institut für Sportwissenschaft – Dr. Markus Posch

Vorbereitung auf die Semester(Ski)Ferien. blog56

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Hurra, die Ferien sind da.

Die Semesterferien beginnen in wenigen Tagen. Die Schneelage ist exzellent. Tirol sei´s gedankt, dass die nächste Skipiste beinahe vor der Haustür liegt. Ein paar Tipps an alle Schüler/innen, die ein paar Punkte beachten sollten, um schöne Tage zu erleben.

Gute Fitness und trainierte Muskulatur stabilisiert die Gelenke und erhöht die Belastbarkeit des ganzen Körpers. Wer sich über das ganze Jahr hindurch fit hält ist auch auf der Skipiste sicherer unterwegs, weil hohe Ausdauer zu besserer Koordination führt. Drei bis vier sportliche Stunden während der Woche, Sommer wie Winter, wirken bereits „Wunder“.

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Das medalp-Trainings-Programm

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Die Sportclinic und die Rehaclinic der medalp bieten den besonderen Vorteil, dass sie von der Diagnose über die Behandlung oder Operation bis zur Therapie unter einem Dach zusammenarbeiten. Die patientenrelevanten Informationen fließen automatisch von den Ärzten zu den Therapeuten.

Ein weiterer Bereich, der nach der Reha und aber auch um Verletzungen überhaupt zu vermeiden, ist das Training.

Die Sportwissenschafter haben gemeinsam mit den Ärzten und Therapeuten 15 Module ausgearbeitet, die alle als in sich geschlossene Einheiten durchgeführt werden können.

Ob das Modul fit4winter, Aqua-Training oder auch die generelle Trainings-Planung, für jedes Modul werden rund 5-10 Einheiten angeboten, die ausschließlich in Kleingruppen oder als Einzel-Training oder -Coaching in Anspruch genommen werden können.

Eine Übersicht und die aktuellen Termine – go http://www.medalp.com/training

Auf Wunsch von Vereinen, Firmen oder Schulen bietet das Team der medalp individuelle Vorträge vor Ort über das Gesamtprogramm oder über die speziellen Module, für die ein besonderes Interesse besteht.

 

Mountainbike-Unfall! Was tun?

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Tipps aus dirtmountainbike.de

Stürze kommen beim Mountainbiken leider immer mal wieder vor. Limits werden ausgetestet, neue Tricks geübt oder man war einfach nur unaufmerksam. Oft enden sie glimpflich und nach dem Schrecken geht es weiter!
Aber was ist zu tun, wenn doch mal etwas Schlimmeres passiert? Man sich dazu noch in unwegsamen Gelände befindet und das Erste-Hilfe-Pack mal wieder zuhause geblieben ist!?
Weil das Ganze für den Verletzten und oft auch für die Kumpels eine Stresssituation darstellt, findet ihr nachfolgend ein paar wichtige Verhaltensregeln für die Notfallsituation.

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Am Di. 31. Okt. startet in der medalp Imst das Spezial-Training für deinen perfekten Winter

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Kennst du diesen Flow? Winter. Schnee. Genuß im Speed. Stundenlang perfekte Schwünge. Danach bist du zwar müde, aber fühlst dich stark.

Für deinen perfekten Winter ´18 bieten die Sportwissentschaftler Armin Wierer und Simon Purtscher ein gezieltes Vorbereitungstraining für alle Wintersportler.

MODUL – fit4Winter

Das Ziel

  • Gezielte Weiterentwicklung von Ausdauer und Kraft
  • Optimierung der koordinativen Kompetenz
  • Wiedergenwinnung der sportlichen Dynamik nach einer Verletzung
  • Präventiv-Training gegen potenzielle Schneesportverletzungen

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